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Project Useable Houch 2009

Der lange Weg, nützlich zu werden.


Juni, 04 2009
Denk ich erst noch, dass heute so gar nichts passiert, fahren wir doch noch am späten Nachmittag los. Und was mich da erwartet, übersteigt dann doch, was ich mir in meinen kühnsten Träumen erwartet. WASSER! Und die Tollermädels sind auch dabei, was mich erst mal total überfordert. T.M., Inari, eine Ente und die Mädels, hach :)

Heutiges Programm: Schilftraining. Zunächst verschwindet T.M. irgendwo und plötzlich fallen Dummies vom Himmel, direkt ins Schilf. Und die soll ich holen. Während SIE noch zweifelt, bin ich schon unterwegs und such die Dinger. Auch Ella macht ihre Sache super, auch wenn sie wohl etwas mehr Probleme mit dem Schilf hat. Ich sag ja - iss mehr, Mädchen, dann kannste dich einfach durchschlagen!

Dann kommen noch einfache Enten-Wasser-Apporte. Spannend! Und was soll ich sagen - es zeigt sich, auch die Mädels können mit Vollkaracho ans Ziel kommen... T.M. zeigt sich mit unserer Leistung vollstens zufrieden, und zum Abschluss dürfen wir noch ein paar Trockendummies aus dem Wald holen. Daheim angekommen, verschlinge ich mein Abendessen und falle ins Koma. Ich glaube, morgen werde ich Muskelkater haben ;)

Inari hat heute Aufräumdienst. Ich bin mir nicht so sicher, ob ihm das wirklich gefällt. Wie auch immer - er macht es P*E*R*F*E*K*T. Und für den Trainer gibts bald ne Anglerlatzhose - bis ans Kinn ;)

Ente

Ente


Trainingskurzform mit original Trainerkommentaren:

Houch:
Apport aus dem Wasser Ente: sehr gut
Voran ins Schilf auf Markierung: sehr gut
Voran ins Schilf auf "Memory": sehr gut
Suchen im Schilf: super
Abgabe Ente: super, ohne schütteln

Ella:
Apport aus dem Wasser Ente: richtiges Aufnehmen üben
Voran ins Schilf auf Markierung: üben, traut sich noch nicht ins Schilf
Voran ins Schilf auf "Memory": üben, wurde aber deutlich besser im Trainingsverlauf
Suchen im Schilf: sehr gut
Abgabe Ente: üben, läßt fallen und schüttelt

Inari & Ginny:
Steadiness arbeiten!!!!


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Mai, 20 2009
Bericht folgt


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Mai, 13 2009
Bericht folgt


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Mai, 08 2009
Bericht folgt


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Mai, 05 2009
Lassen die mich doch glatt im ollen Volvo sitzen, während ein dritter, mir fast völlig Únbekannter eine Feldschleppe mit der Ente zieht. Und das ziemlich lang und auch noch mit zwei fiesen Haken. Das schlimmste dabei: Ich darf nicht einfach los düsen, sondern muss im korrekten Fuss zum Anschuss. Ts. Aber es ist soooo spannend, dass ich T.M. gar nicht begrüsse, sondern erst mal starte - und vergessen hab, was ich tun soll. SIE setzt mich neu an, und ich fliege! Und ich machs wieder besser als SIE - ICH vergesse kein Kommando *g*

Dann üben sie mit mir das Einweisen für die BLP. Das Gelände hierfür soll 80x40 m gross sein, von den kurzen Seiten aus wird jeweils ein Dummy reingeworfen. SIE & ich stehen in der Mitte der langen Seite, und ich werde auf die zwei Dummies eingewiesen. Hey, wo sind die Enten? ;)

Ha, und dann der grosse Moment... ein Kanickel! SIE wieder skeptisch, T.M. völlig entspannt. Tihi. Schön, wenn man den einen zeigen kann, was man kann und den anderen, dass sie recht haben! Die erste Kanickelschleppe ist auch kein Problem. Das einzige, was nicht soooo ankam, war der Bogen, den ich mit dem Kanickel laufe. Naja okay, direkt wäre dann doch besser. So lerne ich, dass man direkt zurück kommt, und SIE, wir man mit der Schleppenansetzschnur zurecht kommt. Wer schneller gelernt hat, wird sich noch zeigen :)

Trainingskurzform mit original Trainerkommentaren:

Feldschleppe 200 Meter, zwei Haken, Ente
Am Anfang verhorstet, dann sehr gut gearbeitet, Helfer war uninteressant, Ente gut aufgenommen und gebracht
Einweisen mit Dummies BLP
Mark, Memory mit Helfer, Memory ohne Helfer
Wenig pfeifen, aufpassen das Hund im Gebiet bleibt, Wind beachten
Karl Nickel Apport aus 10 Meter
Super aufgenommen
Karl Nickel Schleppe 25 Meter
Gut gelaufen, tendenziell mit Karl Nickel Bogen gelaufen
Aufpassen Karl wichtiger als Hugo. Erstmal nur kontrolliert apportieren lassen
Jane
- Wind beachten beim Einweisen
- Befehle lernen
- Schleppenansetzschnurhandhabung ( geiles Wort...) üben


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April, 30 2009
Heute lernt SIE, wie man a) eine Schweissfährte legt und b) eine Schleppe zieht. Dafür darf ich wieder daheim warten, während die Mädels draussen im Wald rumwurschteln. Eigentlich ja fährteln, da ich heute meine erste Fährte ganz ohne Würstl bekomme. Aber bevor wir zum Training starten, wird die obligatorische Kaffeerunde eingeläutet. Vermutlich weil es regnet.

Diesmal sind auch zwei Tollerdamen dabei, Ella trainiert für die JPR, Ginny schaut zu. Das verbinden wir zu einem gemeinschaftlichen Training. Auch wenn ich es total aufregend finde, dass jetzt da noch wer mitmacht. So aufregend, dass ich mich bei der Schleppe erst mal verrenne. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister...

SIE rennt dafür nicht mehr ganz so kopflos durchn Wald. Wird annerkennend erwähnt. Positive Bestärkung, wie? ;)

Trainingskurzform mit original Trainerkommentaren:

Houch:
Schweißfährte: 3 Stunden, keine Würstl, Regen, Wundbett, ca. 150 Meter
irritiert wenn man ihn stoppt, allgemein ein bissal verwirrt ansonsten top!
Entenschleppe im Wald: 2 Haken, 200 Meter
erster Haken exakt, zweiten um 10 Meter überlaufen, dann parallel zur Schleppe zum Zieher gekommen ... verwirrt geguggt, zurückgelaufen, wurde nochmal angesetzt, Ente gefunden, aufgenommen, gebracht
Entenschleppe im Wald: 1 Haken, 50 Meter
kein Helfer hinten, super gemacht
Bringen über Hindernis mit Bock und Sack
perfekt
JP/R Fach Standruhe und Merken
super

Inari:
Entenschleppe im Wald: 2 Haken, 200 Meter
gehudelt, bei den Brombeeren versucht abzukürzen, dann ordentlich gearbeitet und gebracht

Ella:
Entenflügel apportiert
Geschnürte Ente apportiert
JP/R Fach Standruhe und Merken
gut, Ente aufnehmen üben

Ginny:
Bringen über Hindernis mit Bock und Sack
spitze


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April, 15 2009
Um das Training ein bisschen kürzer zu halten, fährt T.M. heute schon mittags raus, um die Fährte zu legen. Allerdings führen vergessene Handys und plötzlich auftretende Unfälle an sowieso schon staugefährdeten Stellen zu einer längeren Wartezeit. Warten tu ich nicht gerne. Ich hab einen 7. Sinn fürs ´wir warten auf jemanden´. Das macht mich kribbelig. Und SIE nervts. Weiss gar nicht, warum *blinzel*

Heute lernen die Herrschaften, dass es nicht gut ist, wenn T.M. in Anwesenheit meiner Wenigkeit im Wald verschwindet und erst ewig später wieder erscheint. Warten, warten, warten - na, wie soll Flat da nicht hochfahren? Ich weiss doch, dass ihr was vorhabt mit mir... So wird mir erklärt, dass das nicht gut ist für mich. Ich kann ja nicht mal mehr die Klappe halten, wenn son olles Dummy geworfen wird. Das führt zu einer Planänderung hinsichtlich der Vorbereitung des Trainings - kein Verschwinden mehr von T.M. in meiner Anwesenheit.

Aber bevor ich endlich die Schweissfährte arbeiten darf, gehts wieder an die jagdliche Unterordnung. Down auf zwei Meter, Down auf Abruf, Apportieren, Pirschen und Ablegen. Also dieses Pirschen ist mir ein Rätsel. Was SIE da durch den Wald pirscht, lässt jedes Wild auf 1000 m flüchten, und überhaupt - der Sinn bleibt mir noch verborgen. Aber Spass machts. Wenn da nicht die Bäume wären, um die ich nicht laufen darf...

Dann endlich die Schweissfährte. Ich glaube, langsam kapiere ich, was die von mir wollen! Ich mein, obwohl die meisten Würstl von räuberischen Waldbesuchern oder -bewohnern gemopst wurden, hab ichs gefunden! Okay, ich wollte abkürzen, hatte ich es doch schon in der Nase. Leider wurde mir MEIN Weg nicht gewährt, aber richtig war ich dennoch. T.M. verlangt Ruhe in der Arbeit. Und ein wenig mehr Konzentration. Vor allem von IHR. Ich merk das ja nicht so, ich widme mich dem, was ich finden soll. Aber T.M. stellt wieder einmal mehr fest, dass SIE ein wenig hm, hektisch ist? Tja, so ist das, wenn man im hohen Alter noch was neues lernen muss, wie? ;)

Trainingskurzform:
Down auf 2 Meter
Down auf Entfernung
Apport aus dem Stand
Apport aus 50 Meter
Pirschen und Ablegen
3,5 Stunden Schweissfährte, ca. 100 Meter mit Wundbett, Schweiss/Würstl


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April, 10 2009
Auch heute verschwindet Tante Miriam als erstes im Wald. Wir gehen einstweilen schon mal vor, und Inari wird um Konzentration gebeten. Er arbeitet als erstes die Schweissfährte, die T.M. vor 36 Stunden gelegt hat. SIE begleitet die beiden, damit SIE mal sieht, wie sowas ablaufen soll. Und Inari machts. T.M. ist nicht ganz so zufrieden, meint was von ´schludrig´. SIE hingegen ist begeistert und hofft darauf, dass SIE diesmal nicht so desorientiert und konfus durch den Wald stolpert.

Dann widmen sie ihre Zeit meiner Wenigkeit. Heute steht auf dem Stundenplan die Federwildschleppe. Um möglichst leicht für mich zu beginnen, wird die Ente erst mal sichtig geworfen. Taha - die Mädels denken, sie können mich veräppeln. Derweil weiss ich genau, was die von mir wollen, ausserdem machts mir Inari erst mal vor. Und zwar so, wie es sich gehört für einen Entenapport. Schnell raus, aufnehmen, schnell rein, abgeben. Und ich machs einfach genauso. Tante Miriam zeigt sich wenig überrascht. SIE schon. Püh, hab ich jemals was anderes getan als Enten apportieren? Unter uns: SIE hat das grössere Problem mit dem Merken des Kommandos ´Such-Verloren-Apport´ *g*

Zum Schluss arbeite ich wieder eine Würstel/Rinderschweiss-Fährte. Kann mir mal jemand verraten, warum wir das nicht schon früher gemacht haben? Wobei mir erklärt wird, dass ich mich natürlich nur auf die Würstel konzentriere, und nicht auf den Schweiss. Hey, eins nach dem anderen! Kann mir doch nicht alles auf einmal merken :)

Trainingskurzform:
Inari & Houch: Entenapport
Houch:
kleine sichtige Schleppe
kleine nichtsichtige Schleppe
nichtsichtige Schleppe mit 1 Haken
nichtsichtige Schleppe mit 1 Haken und Verleitgang des Helfers
2 Stunden Schweissfährte 1 Haken mit Würstel/Rinderschweiss
Inari:
36 Stunden Fährte
2 Schleppen


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April, 08 2009
Ab in den Wald ist heute die Devise. Tante Miriam verschwindet kurzerhand im Dickicht, gefühlte 1 Millionen Jahre bleibt sie weg. SIE weiss noch nicht, was auf sie zukommt, ich erst recht nicht. Aber ich mag ja Überraschungen. Aber anstatt dass wir gleich in die Büsche starten, gehen wir wieder. An eine ganz andere Ecke im Wald. Und da dürfen wir erst einmal Apportierbock apportieren üben. Sackschwer, das Teil sag ich euch. Danach darf ich mich mit Triller aufn Boden schmeissen. Dann mein Lieblingsfach ´pirschen´... extrem albern, aber irgendwie dann doch spannend!

Danach dürfen Inari & ich ein paar Dummies arbeiten. Inari macht erst mal wieder einen auf Dramaqueen, und das nur weil er ein paar Disteln am Haxn kleben hat. Meine Güte *augenroll* Tante Miriam zeigt sich aber mit dem zeitlichen Verlauf zufrieden. Auf Grund schwüler Hitze und mangelndem Wasser wird der Trainingsplan verkürzt. Jetzt darf ich meine allerallerallererste Fährte arbeiten! Coole Sache, hier liegen lauter Würstel rum, und ich darf sie suchen UND fressen?!

Während ich mich mit diesen essentiellen Dingen beschäftige, hat SIE damit zu tun a) sich nicht im Riemen zu verheddern b) nicht im Wald stürzen c) sich kein Auge ausstechen und d) sich die richtigen Kommandos zu merken. Mit grossem Hallo und Toll finde ich ein Rehhaxerl am Ende der Würstelfährte. Hey, könnten wir das öfters machen?! :)

Trainingskurzform:
Houch: Schweissfährte 1 Stunde mit Würschtel jeder dritte Schritt/Rinderblut
36 Stunden Schweissfährte für Inari gelegt
Houch & Inari: Gehorsam --> Down, Apport, Pirschen, Leinenführigkeit im Wald


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Dezember, 31 2008
Eigentlich beginnt dieser Tag relativ langweilig. Frühstück, und dann erst mal wieder schlafen gehen. Aber irgendwas ist heute anders. 7. Sinn. Die haben doch was vor? Ahnungslos steige ich ins Auto ein. Und auch wieder aus. Es liegt was in der Luft, wollt ihr mich für dumm verkaufen? Wenn die Weiber schon so tuscheln und das ganz ohne Kaffee. Orakelhaft. Und dann kommts: die Weiber halten mir ein totes Tier unter die Nase. Was soll ich denn damit? Ich bin ein alter Mann, könnt ihr nicht ein bisschen Rücksicht auf mich nehmen? Um abzulenken stürze ich mich auf ein rumliegendes Dummy. Kann ich das hier haben, bitte bitte bitte?!

Aber sie wissen mich zu nehmen. Stichwort Katzenfutter. Aber nicht das, was man im Allgemeinen so kaufen kann. Es muss von Tante Miriam sein. Dafür tu ich alles. Der rote Teufel macht mir dann auch erst mal vor, was man mit dem Ding macht. Ich sag euch spitzenmässig. Schnulli kann das. Und ich verstehe langsam, was die alle von mir wollen! Die weibliche Betütelung ist aber auch sowas von grandios, ich kann gar nicht anders... meine erste Ente :)

Ente

Ente

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